5. March 2019

Stellungnahme FMA

Auf einschlägigen Webseiten kursieren zurzeit einige falsche und irreführenden Behauptungen und Vorwürfe bezüglich unseres Geschäftsmodells, daher möchten wir dazu wie folgt Stellung nehmen:

Wir sind KEIN Finanzdienstleister. Wir tätigen KEINE Bankgeschäfte. Wir nehmen KEINE Kundengelder an. Demzufolge verwalten wir auch keine Kundengelder. Wir zahlen auch niemals Gelder an Kunden aus. Wir sind lediglich ein Dienstleister, der eine Dienstleistung erbringt und dafür bezahlt wird.

Wie sieht unsere Dienstleistung aus?

Ein Beispiel: Es gibt Menschen, die haben keine Lust, keine Zeit oder nicht das notwendige Know-How, um ein Auto bei der Zulassungsstelle zuzulassen. Dafür gibt es Unternehmen, die die Zulassung eines Autos gegen eine Gebühr durchführen.
Ebenso gibt es unzählige Menschen, die gerne ein Konto bei einer Handelsplattform für Kryptowährungen (Kraken, Livecoin, Poloniex, Binance etc.) anlegen möchten. Sehr viele Menschen können das nicht oder haben nicht die Zeit dazu. Diesen Menschen helfen wir, Ihr Konto anzulegen und für diese Dienstleistung erheben wir eine Gebühr. Unsere Kunden bezahlen uns lediglich für die erbrachte Leistung.

Die österreichische FMA hat folgendes veröffentlicht:

Zitat: „Es ist dem Anbieter daher die gewerbliche Entgegennahme fremder Gelder zur Verwaltung oder als Einlage (§ 1 Abs 1 Z 1 BWG) nicht gestattet.
Wir nehmen niemals und haben zu keiner Zeit Gelder zur Verwaltung oder als Einlage weder von unseren Kunden noch von anderen Personen angenommen. Alle Zahlungen unserer Kunden für die Käufe von Kryptowährungen erfolgen ausschließlich auf die eigenen Konten unserer Kunden. Das heißt, jeder Kunde zahlt die Gelder, die er investieren möchte, ausschließlich auf SEINE EIGENEN Konten ein und NIEMALS auf unser Konto oder auf ein anderes fremdes Konto. Die einzigen Zahlungen an uns sind die Beträge für die von uns gestellten Rechnungen für die erbrachte Dienstleistung.

Da wir demzufolge weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft fremde Gelder annehmen oder verwalten, verstoßen wir auch nicht gegen das ausgesprochene Verbot der FMA.